Was ist der Chaostreff Salzburg?

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Der Chaostreff Salzburg ist eine, als eingetragener Verein organisierte und trotzdem lockere Runde von Leuten, die sich mit dem Chaos Computer Club e. V. verbunden fühlen. Wir versuchen einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und viele Dinge zu hinterfragen und zu diskutieren.

Falls dich die Arbeit und die Themen mit denen sich der CCC auseinandersetzt interessieren, bist du bei uns genau richtig.

Unsere Treffen finden regelmäßig jeden ersten Freitag eines Monats statt.

Letzter Aufruf für die Rettung der Fluggastdatensicherheit

Der Chaostreff Salzburg ruft zum sofortigen Kontakt der Mitglieder des Europaparlamentes auf, um hoffentlich noch in letzter Minute das umstrittene und grundrechtswidrige Abkommen kippen zu können.

Am 19. April wird im Rahmen einer Plenarssitzung endgültig über den aktuellen Entwurf zum Fluggastdatenabkommen zwischen der EU und den USA abgestimmt. Da sich bereits am 27. März der zuständige Innenausschuss des EU-Parlaments mit 31 zu 23 Stimmen für die Übermittlung von Fluggastdaten an die USA ausgesprochen hat, ist es höchst wahrscheinlich, dass dieses Abkommen für alle EU Bürger in Kraft treten wird, wenn die Bürger nicht entsprechend Druck auf die MEPs ausüben.  [1,2]

Die USA fordern für alle in die USA einreisenden Fluggäste bis zu 60 Datensätze, darunter höchst sensible wie Kreditkartennummer oder Gesundheitsinformationen, aus europäischen Datenbanken abzufragen und dann für 15 Jahre speichern zu dürfen. Diese Vorratsdatenspeicherung der Fluggastdaten stellt alle in die USA Einreisende unter Generalverdacht und verstößt so klar gegen geltendes Recht. Die Daten verlieren somit den hohen Schutz der einschägigen Gesetze der EU. Sind sie erst einmal übertragen, verlieren die Fluggäste also jegliches Recht auf Datenschutz und Datenauskunft über ihre eigenen Informationen. [3]

Deshalb ruft auch der Chaostreff Salzburg dazu auf, dringend noch den entsprechenden Europaparlamentariern zu kontaktieren, am besten sofort, spätestens aber bis Mittwoch, den 18.4.2012. Eine Anleitung dazu finden engagierte Bürger unter pnr.vibe.at. [4,5]

 
 

Workshop: WebGL

Am 22.Juni 2012 findet ab 19:00 ein Workshop zum Thema WebGL statt (Dauer: ca. 4h)

Ziel des Workshops Grundkenntnisse der 2D bzw. 3D Programmierung mit HTML5 zu vermitteln.

Nähere Informationen zum Workshop bzw. zur Anmeldung gibt’s hier

Willkommen im Überwachungsstaat

1984 has finally arrived. Am ersten April sind wir alle in einem Überwachungsstaat aufgewacht, der die Menschen- und Grundrechte seiner Bürger wissentlich mit Füßen tritt. Und leider war es kein schlechter Aprilscherz. Nun werden Daten zu jedem Telefonat, jeder SMS und jeder E-Mail gespeichert. Nämlich wer wann wie lange mit wem kommuniziert hat. Und auch die IP Adresse eines Nutzers beim Surfen im Internet muss von nun an gespeichert werden. Als wäre das nicht genug, wird auch der Aufenthaltsort von Handys wird aufgezeichnet, jedesmal wenn eine Verbindung erstellt wird, also bei Telefonaten, SMS Kommunikation oder wenn mit dem Handy im Internet gesurft wird. Ruft also das Handy regelmäßig die E-Mails ab, so entsteht ein praktisch lückenloses Bewegungsprofil, und wie viel das über einen selbst preis gibt hat der deutsche Politiker Malte Spitz gezeigt.

Der AK Vorrat gemeinsam mit Albert Steinhauser von den Grünen fordern desshalb auf, sich ihnen anzuschließen und auf www.verfassungsklage.at  gegen diese Grundrechtseinschränkung zu klagen. Es besteht für die Mitkläger kein Risiko und es werden auch keine Kosten anfallen, selbst, wenn die Klage nicht erfolgreich sein sollte.

 

Farewell Privacy: Trauermarsch zur Vorratsdatenspeicherung am 31.3.2012

Big Brother is watching YOU!Ab 1.4.2012 müssen in Österreich Telefon- und Internet Provider diverse Verbindungsdaten ihrer Nutzer für ein halbes Jahr verdachtsunabhängig aufzeichnen. Das heisst, das von jedem Telefonat gespeichert wird, wer, wann und wo, wen anruft oder von wem angerufen wird. Das gleiche gilt für SMS und E-Mail. Auch die IP Adresse eines jeden Nutzers wird für jeden Zeitpunkt festgehalten sowie der Aufenthaltsort von Mobiltelefonen.

Um gegen diese ungerechtfertigte Totalüberwachung unbescholtener Bürger zu protestieren, findet am 31.3. ein Trauermarsch in Salzburg statt, aber auch in Wien, Innsbruck und Linz wird um das Menschenrecht auf Privatsphäre getrauert, welches uns am 1.4. entrissen wird.

Auf zeichnemit.at wurden indes bereits knapp 80.000 Unterschriften online gegen die Vorratsdatenspeicherung gesammelt. Mehr als ein ganzes Prozent aller Österreicher hat also schon gegen diese totalitäre Überwachungsmaßnahme ihre Unterschrift zur Verfügung gestellt.

Weitere Infos gibt es beim AK Vorrat und unter GegenVDS.at

Workshop: WLAN Pen-Testing 1

Am 23. März 2012 findet ab 19:00 ein Workshop zum Thema Wireless LAN Penetration Testing statt.

Dies ist der erste Workshop in einer Reihe geplanter Workshops zu diesem Thema und behandelt u.a. folgende Bereiche:

  • Frequencies
  • Channels
  • Frame Formats (Management, Control, Data)
  • Authentication / Deauthentication
  • Spoofing Access Points
  • Basic Man in the Middle Attacks
  • Labs and Demos

Da ein fundiertes Verständnis der o.a. Themen Voraussetzung für weiterführende Inhalte ist, werden Szenarien wie WEP bzw. WPA/WPA2 cracking erst in späteren Workshops behandelt.

Nähere Informationen zum Workshop bzw. zur Anmeldung gibt’s heir.

Die Unterlagen zum Workshop im PDF Format: WLAN Penetration Testing 1

60.000 Unterschrifen auf zeichnemit.at!

Ab dem 1.4.2012 wird es in Österreich für jeden größeren Provider und Mobilfunkanbieter Pflicht, die Verkehrs- und Ortsdaten ihrer Nutzer für ein halbes Jahr zu speichern, um den Ermittlungsbehörden bei Bedarf Zugriff darauf zu schaffen.

zeichnemit.at nutzt erstmalig die neue Möglichkeit einer online BürgerInneninitiative, um gegen dieses Gesetz zu protestieren. Das Ludwig-Bolzmann Institut für Menschenrechte hat eindeutig attestiert, dass die dem Gesetz zugrundeliegende EU-Vorlage niemals im Einklang mit geltenden Bürger- und Menschenrechten umsetzbar ist. Trotzdem hat unsere Regierung ein entsprechendes Gesetz verabschiedet und ist dabei, es der Bevölkerung aufzuzwingen.

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